AMPO - Waisenhaus für Jungen

Das Waisenhaus wurde als erste Einrichtung von Katrin Rohde im März 1996 eröffnet. Hier leben ca. 60 Jungen im Alter von 6 - 18 Jahren, die mit traumatischen Erlebnissen als Halb- oder Vollwaisen bei AMPO aufgenommen wurden. In Einzelsitzungen werden sie langfristig psychologisch betreut, besuchen eine Aufbauschule und werden auf die Eingliederung in das reguläre Schulsystem vorbereitet. 

Mit Erreichen der Volljährigkeit verlassen sie das Waisenhaus um Platz für Neuankömmlinge zu machen. Der Weg in die Selbständigkeit und Eingliederung in das Berufsleben werden weiterhin unterstützt und begleitet. Für sie werden Arbeitsplätze gesucht und eine Aus- und Weiterbildung finanziert. 

Lernen für den Schulabschluss
Auf dem Gelände der Wasserturm, der von unserem Verein finanziert werden konnte

Neuer Direktor - Lamsa Bogni

Lamsa Bogni

Seit August 2016 gibt es nun einen neuen Direktor im Waisenhaus der Jungen:

Herr Lamsa Bogni beantwortet einige Fragen:

Was sollten unsere Mitglieder über Sie wissen?

Ich heiße Lamsa Bogni, ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe ein Kind. Ich bin von der Ausbildung her Psychologe sowie Sozialarbeiter mit einer Spezialisierung auf besonders verwundbare Bevölkerungsgruppen, wie z.B. Jugendliche, Straßenkinder und Behinderte. Ich habe 11 Jahre lang für verschiedene staatliche Einrichtungen gearbeitet: u.a. war ich Leiter eines Zentrums für ledige Mütter, Erzieher in einem Wohnheim für gefährdete Kinder und Jugendliche und zuletzt war ich in Bobo Dioulasso (der 2. größten Stadt Burkina Fasos) Leiter des Dienstes für Straßenkinder.

Was lieben Sie an der Arbeit mit Kindern?

Für mich ist es eine Berufung, Personen in schwierigen Situationen und insbesondere Kindern und Jugendlichen dazu zu helfen, ihren Weg zu finden und sich eine bessere Zukunft aufzubauen.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Arbeit bei AMPO gesetzt?

Ich möchte meine bisherigen Erfahrungen zum Wohle von AMPO einsetzen und insbesondere zum Wohle der Erzieher des Jungen-Waisenhauses, damit wir gemeinsam einer möglichst großen Anzahl von Kindern und Jugendlichen dabei helfen können, eine erfolgreiche schulische und berufliche Karriere zu machen. Außerdem ist natürlich die Aufrechterhaltung mit den jeweiligen Herkunftsfamilien ein wichtiges Ziel, damit die Kinder ihre Herkunft nicht vergessen. Das übergeordnete Ziel bei allem ist aber, die Kinder und Jugendlichen zu den Bürgern zu formen, die unsere Gesellschaft braucht.